Die Dachsanierung

Dachsanierung

Ob Sie nun bereits ein Eigenheim besitzen oder eins erwerben wollen. Der Zustand des Daches sollte regelmäßig überprüft werden und vor dem Kauf genau in Augenschein genommen werden. Denn oftmals erweisen sich günstige Kaufangebote als teure Fallen, wenn das Dach in den nächsten Jahren saniert werden muss. Eine Dachsanierung kann – abhängig von der Art und dem Alter des Daches – überraschend teuer werden und das Budget schneller sprengen, als Ihnen lieb sein dürfte. Doch eine Dachsanierung bietet auch viele Vorteile, die ebenfalls Auswirkungen auf die laufenden Kosten haben können. Sie sollten, um eine effektive Dachsanierung zu betreiben, vor allem die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten mit in Betracht ziehen.

Vorsicht vor pauschalen Angeboten und zu günstigen Preisen

Wenn Sie Ihr Dach sanieren wollen oder im schlimmsten Falle müssen, so sollten Sie zunächst mehrere Angebote einholen. Vorsichtig sein sollten Sie bei allen Anbietern, die ohne eine Betrachtung des Daches bereits einen pauschalen Quadratmeterpreis anbieten. Hier müssen Sie in den meisten Fällen mit schlechter Arbeit oder Pfusch am Bau rechnen, da jedes Dach individuell begutachtet und entsprechend bewertet werden muss. Schließlich gibt es nicht nur Unterschiede in der Art der Dachsanierung, sondern auch im Zustand des Daches, seiner Bauform und der verwendeten Materialien. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass eine gute und professionelle Dachsanierung je nach Bereich und Arbeitsaufwand zwischen 80 und 300 Euro pro Quadratmeter kosten kann. Diese Kosten sind natürlich nur Richtwerte, die sich problemlos von den verschiedenen Firmen in Ihrem Umkreis präzisieren lassen. Diese können anhand Ihres Hauses, der Größe des Daches und Ihrer Dachform ein exaktes Angebot für die verschiedenen Leistungen berechnen.

Welche Bereiche umfasst eine Dachsanierung?

Grundsätzlich fallen unter den Begriff der Dachsanierung verschiedene Arbeiten, die unterschiedlich kalkuliert und bepreist werden. Das einfache Neueindecken des Daches mit entsprechenden Dachziegeln ist dabei oftmals die günstigste Variante. Muss der Dachstuhl erneuert werden, so fällt dies deutlich stärker ins Gewicht. Wird zusätzlich noch eine Dämmung des Daches gewünscht oder bestehen Elemente des alten Daches noch aus Asbest, können die Kosten sprunghaft ansteigen. Dennoch sollten Sie nicht vor den Kosten zurückschrecken. Denn oftmals lässt sich die teuerste Dachsanierung am einfachsten Finanzieren.

Förderungsmöglichkeiten für die Dachsanierung

Viele Länder und Kommunen bieten verschiedene Förderprogramme für die Dachsanierung an. Diese kommen vor allem dann zum Tragen, wenn die Dachsanierung energetische Vorteile bietet. Entweder durch die Dämmung des Daches, den Einbau einer Solaranlage oder eine Kombination aus beiden Elementen. Welche Förderungen für Sie in Frage kommen, können Sie am besten bei Ihrer Gemeinde oder Ihrer Stadtverwaltung erfragen. Die häufigste Form der Förderung ist ein geförderter Kredit der KfW, welcher Ihnen für die Finanzierung optimale Bedingungen liefert.

Eine Dachsanierung bietet viele Vorteile

Zunächst einmal sorgt eine umfassende Dachsanierung natürlich für eine Wertsteigerung des Hauses und eine Verbesserung des Verkaufswertes. Bereits mit diesem Argument können Sie bei Ihrer Hausbank für einen Kredit für die Sanierung werben. Darüber hinaus lassen sich, wenn energetisch saniert wird, auch die laufenden Kosten spürbar senken. Schließlich verlieren Sie über die Dachfläche deutlich weniger Energie und können somit effizienter die Wärme in den eigenen vier Wänden halten. Bis sich eine solche Dachsanierung allerdings über die Heizkosten amortisiert, kann es lange dauern.

Eine Dachsanierung ist zwar teuer, kann aber dank Förderungen problemlos und einfach durchgeführt werden. Achten Sie also auf den Zustand des Daches und rechnen Sie im schlimmsten Fall die Kosten für diese Sanierungsmaßnahmen auf den Kaufpreis mit auf.